17.01.2020 – The Frank Sinatra Project – „Servus Frankie – The Songs Of Frank Sinatra“

„The Lady Is A Tramp“, „New York, New York“, „My Way“ – das sind nur einige der zeitlos schönen Kompositionen, die untrennbar mit dem Namen Frank Sinatra und dem Bigband-Sound verbunden werden. Aber kann man diese Klassiker auch in kleiner Jazz-Besetzung zur vollen Geltung bringen? Ja, man kann – den Musikern des „Frank Sinatra Projects“ ist das hervorragend gelungen!

Der Komponist und Pianist Sven Ochsenbauer hat diese unverwüstlichen Songs für die Besetzung des Jazz-Quartetts arrangiert und ihnen dadurch einen neuen musikalischen Anstrich verpasst. Bernhard Schneider schlüpft in die Rolle von „Frankie-Boy“. Authentisch, aber durchaus mit eigener Note, haucht er Stücken wie „Bad, Bad Leroy Brown“, „Summer Wind“ oder „Fly Me To The Moon“ neues Leben ein. Kongenial begleitet wird er von drei hervorragenden Musikern – dem Pianisten Sven Ochsenbauer, dem Kontrabassisten Andreas Fährmann und dem Schlagzeuger Walter Hopf. Obwohl das Augenmerk auf Zusammenspiel und Timing liegt, gibt es bei den Arrangements immer wieder Gelegenheiten, bei denen jeder Musiker bei diversen Soli seine Virtuosität in den Vordergrund stellen kann.

Alle Musiker der „Servus Frankie“-Band sind in verschiedenen anderen musikalischen Projekten tätig:

Bernhard Schneider war Mitglied der legendären „Swing Connection Big Band Straubing“ und in diversen Jazzbesetzungen. Neben einer fundierten musikalischen Ausbildung am Anton-Bruckner-Gymnasium Straubing studierte er Jazz-Saxophon bei Harry Sokal am Anton-Bruckner-Konservatorium in Linz.

Der international renommierte Jazzpianist / Komponist Sven Ochsenbauer hat sich durch seine zahlreichen Auftritte im In- und Ausland sowie als Komponist und Arrangeur einen Namen gemacht. Seit seiner Ausbildung in Plattling und Nürnberg ist er in viele Projekte eingebunden; er ist gefragter Sideman/ Begleiter und arbeitet als Filmmusik-Komponist. Ausgefallene musikalische Ideen liegen ihm – im Winter 2015 veröffentlichte er sein Soloalbum „HoamadJazz“, auf dem er Volkslieder in den Jazzkontext stellt. Jüngst erschienen ist auch das sechste Jazz-Album „Images“ vom „Sven Ochsenbauer Trio“.

Der Kontrabassist Andreas Fährmann absolvierte seine Lehrzeit beim Passauer Komponisten und Kontrabassisten Albert Dambeck und der Münchener Jazzlegende Joe Viera. Zusätzlich war er Stipendiat bei den zweimal im Jahr stattfindenden Kursen am Bildungszentrum für zeitgenössische Musik in Burghausen. Nach zahlreichen Engagements in verschiedensten Besetzungen in der neuen Musik und im Jazz präsentierte der zur Zeit im Bayerwald lebende Künstler sein erstes Solo-Programm für Kontrabass und Elektronik. In „Titan fragil“ verbindet Fährmann zeitgenössische Stücke für Kontrabass solo von Albert Dambeck, Fernando Grillo und Klaus Huber mit einer durch Elektronik und Kontrabass erzeugten Klanginstallation.

Der Schlagzeuger Walter Hopf zeigt sein umfassendes Können, seine technische Raffinesse und sein breites musikalisches Spektrum in den vielfältigsten Stilrichtungen. Seine Leidenschaft aber gilt dem Jazz! So sorgt er bei Big Bands sowie bei kleineren Combos für den richtigen Groove und ein homogenes Klangbild. Der gefragte Musiker trat schon mit zahlreichen bekannten Künstlern in verschiedensten Projekten auf, z.B. Lisa Wahlandt, Tom Bruce oder Paul Enghofer.

Alle Musiker zusammen ergeben eine leidenschaftliche, abwechslungsreiche, jazzige und einfühlsame Mixtur, die äußerst mitreißend und unterhaltsam ist – ein absoluter Ohrenschmaus, den man sich nicht entgehen lassen sollte!

Besetzung:
Bernhard Schneider – Vocals, Saxophon
Sven Ochsenbauer – Piano, Arrangement
Andreas Fährmann – Kontrabass
Walter Hopf – Schlagzeug

Datum: Fr., 17.01.2020

Beginn: 20.00 Uhr

Ticket: Link

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